Kulturberatung

Die Kulturberatung versteht sich als Anlaufstelle für Jenaer Kulturvereine, Initiativen und Kulturschaffende. Wir beraten kostenfrei zu unterschiedlichen Themenbereichen, die Ihnen bei ihrer Arbeit begegnen, insbesondere im Bereich Fördermittelsuche und Antragstellung. Mehr erfahren Sie unter „Unsere Beratung“.

Veranstaltungen

  • Sybille Mania, Marti Neubert: Doppelschicht 2

    06
    Dez 2019
    Freitag

    Sibylle Mania und Martin Neubert stellen zum zweiten Mal unter dem Titel „Doppelschicht“ in der Galerie Huber & Treff aus.
    In spannungsreichem Zwiegespräch stehen die Fotografien Sibylle Manias den Plastiken und Installationen Martin Neuberts gegenüber. In der Ausstellung sind die neuesten Arbeiten des Weimarer Künstlerpaares zu sehen.

    Termin: 6.12.2019 – 8.2.2020
    Öffnungszeiten: Mo: 10-13, Do+Fr:15-18, Sa: 10-15 und nach Vereinbarung
    Ort: Galerie Huber & Treff, Charlottenstraße 19, 07749 Jena
    Informationen: www.huber-treff.de

  • 5. Jenaer Vereinsforum

    01
    Feb 2020
    Samstag
    - 9:00 -

    Zum fünften Mal schon veranstalten die Bürgerstiftung Jena und die Stadt Jena das Jenaer Vereinsforum. Dieses Mal widmen wir uns im Schwerpunkt dem Thema „Recht und Finanzen“. Für Vereine und Initiativen gibt es hier viele Fallstricke. Das beginnt beim Thema Gemeinnützigkeit: Wann ist sie gegeben, was muss ich als Verein dafür leisten, und und und. Im Eröffnungsvortrag wird Ulrich Goetze über aktuelle Urteile rund um die Gemeinnützigkeit informieren. Aber auch Fragen zum Steuerrecht beschäftigen zahlreiche Vereine, ebenso die Regelungen zum Datenschutz und – teils damit verbunden – die Rechtssicherheit im Umgang mit der eigenen Website und Social Media. Grund genug, sich dem einmal ausführlich zu widmen.

    Aber wir wollen auch weitere Themen aufgreifen: Wie sich nachhaltig im Verein arbeiten lässt, wird ebenso Thema sein wie eine positiv-wertschätzende Kommunikation und die große Frage nach dem Selbstmanagement. Auch Fördermöglichkeiten wollen wir Ihnen vorstellen – auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene.

    Darüber hinaus ist das Jenaer Vereinsforum stets auch Forum für Jenaer Vereine, um sich zu vernetzen und miteinander in Kontakt zu kommen: Hier können Sie miteinander ins Gespräch kommen, Erfahrungen und Know-How austauschen und Kontakte knüpfen.

    Programm

    09.00 Uhr Ankommen und Anmelden
    09.30 Uhr Begrüßung und Grußwort durch den Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche

    Vortrag „Neue Urteile im Gemeinnützigkeitsrecht“ (09.45 – 10.40 Uhr)

    • Referent: Ulrich Goetze

    Workshoprunde Vormittag (10.45 – 12.45 Uhr)

    Themen:

    • Ganztagsworkshop: Steuerrecht im Verein (Referent: Thorsten Lingmann)
    • Halbtagsworkshop: Datenschutz im Verein (Referent: Jens Kubieziel)
    • Halbtagsworkshop: Wertschätzend kommunizieren (Referentin: Dr. Katja Ludwig)
    • Halbtagsworkshop: Nachhaltig arbeiten im Verein (Nachhaltigkeitszentrum Thüringen)
    • Halbtagsworkshop: Amtliche Schreiben rechtssicher gestalten (Referent: Sven Ölschlägel)

    Mittagspause (12:45 – 13:45 Uhr)

    Workshoprunde Nachmittag (13:45-15:45 Uhr)

    Themen:

    • Ganztagsworkshop: Steuerrecht (Referent: Thorsten Lingmann)
    • Halbtagsworkshop: Rechtliche Anforderungen an Internetseiten und Social Media (Referent: Nico Dietrich)
    • Halbtagsworkshop: Selbstmanagement (Referentin: Dr. Claudia Langosch)
    • Halbtagsworkshop: Fördermöglichkeiten für Vereine: Jena, Thüringen, Bund, EU (Referentin: Claudia Dathe)

    Abschlussrunde (15.45 – 16.00 Uhr)

    ZUR ANMELDUNG

Neuigkeiten

  • Clara-und-Eduard-Rosenthal-Stipendiums für Literatur & Stadtschreibung 2020/2021

    Im Sinne von Eduard und Clara Rosenthal vergibt JenaKultur seit der Wiedereröffnung der Villa Rosenthal Jena im Jahr 2009 sowohl Stipendien im Bereich Literatur & Stadtschreibung als auch im Bereich der Bildenden Kunst.

    Die in diesem Jahr erstmals journalistisch ausgerichtete Ausschreibung des Clara-und-Eduard-Rosenthal-Stipendiums im Bereich Literatur & Stadtschreibung soll einer/einem Stipendiat/-in die Möglichkeit geben, sich innerhalb eines festgelegten Zeitraumes mit folgendem Arbeitsauftrag auseinanderzusetzen:

    Jena ist eine der wenigen Städte in Ostdeutschland, die sich neu aufstellen konnten. Dies liegt nicht nur begründet in der Universität oder Konzernen, die es auf den Weltmarkt geschafft haben, sondern auch an ihrer kulturellen Vergangenheit und Gegenwart.

    In den 1990er Jahren entstand eine lebendige Vereinsszene, die vieles in Bewegung gebracht hat, um dem Wunsch beizukommen, einen Ort zu finden, an dem Kultur einen festen Platz bekäme. Einer dieser Wünsche verschiedener Akteure ging in Erfüllung, nicht problemlos, doch dennoch.

    Seit 1990 bereichert „das Kassa“ die lokale Musik- und Kulturlandschaft hinsichtlich „angenehmer freundschaftlicher Stunden“ mit Klubabenden, Konzerten, Kino, Literatur, Vorträgen, Diskussionen, Theater und vielem mehr. Am 30. April 2020 wird das Soziokulturelle Zentrum am Gleis 1 sein 30-jähriges Jubiläum feiern. Wir möchten dies zum Anlass für eine zeitzeugengeschichtliche Aufarbeitung nehmen – mit besonderem Augenmerk auf die Vor- und Nachwendezeit, insbesondere auf die Akteure in der Zeit zwischen 1985 bis 2000, unter Berücksichtigung der Jubiläen im Jahr 2000 und 2010 sowie einem Bezug zum Hier und Jetzt – Tendenz Zukunft.

    Im Stipendienzeitraum sollen daher 25-30 Zeitzeugeninterviews geführt werden. Auf Grundlage des/der jeweiligen Interviews veröffentlicht die/der Stipendiat/-in im zweiwöchigen Rhythmus einen Blogbeitrag mit Foto/s (z. T. Archivmaterial) auf https://blog.jena.de/jenakultur.

    Die/der Stipendiat/-in sollte bereit sein, den Experten ihr/sein journalistisches Schaffen zu Beginn des Stipendiums vorzustellen und am Ende alle Materialien (Interviews, Texte, Fotos) für eine spätere ganzheitliche Publikation (eBook) zusammenzuführen. Im Stipendienzeitraum findet ein regelmäßiger Austausch mit JenaKultur in insgesamt acht bis zehn Vor-Ort-Terminen statt. Darüber hinaus ist die/der Stipendiat/-in frei, die Art der Umsetzung, die der Realisierung des Arbeitsauftrages dienen, sowie den Zeitpunkt ihrer/seiner Arbeit zu bestimmen.

    Das Clara-und-Eduard-Rosenthal-Stipendium im Bereich Literatur & Stadtschreibung wird bis zum 10. Dezember 2019 öffentlich ausgeschrieben. Bewerbungen sind ausschließlich per E-Mail zu richten an: villa.rosenthal@jena.de

    Für eine Bewerbung um das Stipendium sind nationale und internationale Journalisten über 23 Jahren teilnahmeberechtigt, die bereits Texte publiziert und Erfahrungen in der Interviewführung haben. Es wird eine/ein Stipendiat/-in für einen Zeitraum von 12 Monaten benannt. Die Stipendienzeit umfasst den Zeitraum vom 01.04.2020 bis zum 31.03.2021.

    JenaKultur stellt während des Stipendienzeitraumes eine möblierte Wohnung im Dachgeschoss der Villa Rosenthal miet- und nebenkostenfrei zur Verfügung. Während der Stipendienzeit besteht keine Residenzpflicht. Mit der Stipendienzusage erhält die/der Stipendiat/-in einen Stipendienvertrag und die Hausordnung. Der Aufenthalt von Partner*in, Familie und/oder Haustieren wird individuell vereinbart.

    Das Stipendium ist mit 1.000 Euro pro Monat für zwölf Monate dotiert. Der Stipendiengeber übernimmt Kosten für Reise- und Recherchearbeiten der Stipendiatin/des Stipendiaten während der Stipendienzeit im Wert von 1.000 Euro.

    Die Vorauswahl wird durch eine zweiköpfige Fachkommission getroffen. Aus der Gruppe der Bewerber wird anschließend durch ein Expertengremium die/der Stipendiat/-in benannt.

    Die Expertenjury besteht aus fünf Mitgliedern und wird Ende Januar/Anfang Februar 2020 tagen. Das Ergebnis wird unmittelbar auf der Webseite der Villa Rosenthal veröffentlicht.

    Alle näheren Informationen zum Clara-und-Eduard-Rosenthal-Stipendium im Bereich Literatur & Stadtschreibung 2020/21 erhalten Sie auf der Webseite der Villa Rosenthal Jena unter: https://www.villa-rosenthal-jena.de/stipendien

  • Applaus Spielstättenpreis für das Café Wagner!

    Am 27. November ist es wieder soweit: Die Initiative Musik GmbH verleiht gemeinsam mit Monika Grütters, der Staatsministerin für Kultur & Medien, ihren alljährlichen Spielstätten-Preis für besondere Live-Musik-Programme. Unter den Preisträgern aus ganz Deutschland findet sich dieses Jahr erneut das Café Wagner.

    Der Wagner e.V. betreibt seit 2001 das Café Wagner und bereichert das Jenaer Abendprogramm mit diversen Bands und Musikern. Es werden ganzjährig Konzerte veranstaltet und das Café Wagner bietet eine Bühne für die verschiedensten Genres, von experimentellen Elektro-Bands bis hin zu klassischen Ensembles.

    Schon 2017 erhielt der Wagner e.V. bereits den Preis „APPLAUS – Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten“ in der Kategorie II (mind. 52 Konzerte im Jahr). Die von einer Jury vergebenen Förderpreise und verbundenen Gelder werden an Spielstätten verliehen, die mit ihrer Konzertauswahl die künstlerische und kulturelle Vielfalt in Deutschland besonders unterstützen. Auch dieses Jahr wurde sich von unserer Seite mit 74 Konzerten aus dem Jahr 2018 beworben. Dabei braucht ein ehrenamtlicher Kulturverein wie der Wagner e.V. viel Herzblut und Engagement, um ein abwechslungsreiches Programm realisieren zu können und es ehrt immer, wenn dies in einer Form gewürdigt wird. Der Preis ist mit einer Fördersumme von 18.000 € verbunden, die zum einen für die Verbesserung von Auftrittsbedingungen, zum anderen für die kulturellen Live-Veranstaltungen innerhalb eines Jahres genutzt werden.

    Seit 2013 realisiert die Initiative Musik zusammen mit der Bundeskonferenz Jazz und der LiveMusikKommision – Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V. – den Spielstättenprogramm-Preis. In den letzten Jahren haben mehr als 420 Musikclubs und Veranstaltungsreihen aus diversen Genres die Auszeichnung erhalten. Mit einer für 2019 verfügbaren Fördersumme von 1,8 Millionen Euro handelt es sich um einen der höchstdotierten Bundeskulturpreise. Ziele der Förderung sind die finanzielle Stärkung unabhängiger Spielstätten und diverser Programmreihen. Darüber hinaus soll der Preis auch Aufmerksamkeit für die strukturellen Herausforderungen von Kulturhäusern erzeugen.

    Herzlichen Glückwunsch!

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